Wie das Mietermagazin des Berliner-Mieterverein e.V. in sein Maiausgabe berichtet, haben die rasant zunehmenden An- und Verkäufe großer Wohnungsbestände an institutionelle Anleger zu erheblichen Mietpreissteigerungen geführt.

Die Gehag (zur Zeit mit ca. 60.000 Wohneinheiten der wohl größte Berliner Anbieter) hat durch Ihren Geschäftsführer auf der letzten Tagung des BBU berichten lassen, dass die Zielvorgaben von 5,60 – 7,00 EUR/m² netto mit Ausnahme von Zehlendorf erreicht oder übertroffen wurden.

Die Steigerungen lagen im Zeitraum 1998 bis 2007 zwischen 23,8 und 67,3 Prozent, was eine recht stolze Renditesteigerung per annum ist.

Erstaunlich, dass die Steigerung der erzielten Mietpreise mit 67,3 % am höchsten in Mariendorf war, einer südlichen Randlage von Berlin, wo viele andere Anbieter erhebliche Vermietungsprobleme haben. Spitzenreiter bei den erzielten Quadratmetermieten ist nicht das bei Alt-Berlinern immer hoch gelobte Zehlendorf, sondern nach wie vor Wilmersdorf mit einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 6,76 EUR/m².

1 Kommentar zu ""

  1. Auch die GSW steigert ihre Mieten langsam aber sicher pro Jahr um 20%. Hier geht es langsam nur noch um Kapitalerträge seitens der Erwerber! Ich ziehe mit meiner Familie nach West-Deutschland.Für die hier üblich Miete bekomme ich dort ein Haus!

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